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Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ist eine Möglichkeit für eine außergerichtliche Schadenswiedergutmachung.

Wie könnte eine Schadenswiedergut- machung aussehen?

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In unserer Rubrik Dialog finden Sie verschiedene Interviews zu den Themen Graffiti & Prävention
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Polizei-Beratung
Die Polizeien des Bundes und der Länder bieten im Internet umfangreiche Informationen zu verschiedenen Themen der Prävention.

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Netzwerk - Zuhause sicher
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Beugen Sie vor und schützen Sie sich effektiv vor Einbruch und Brand.

Das Netzwerk "Zuhause sicher" unterstützt Sie von der ersten polizeilichen Beratung bis zur Montage geprüfter Sicherungstechnik durch geschulte Handwerker - und überreicht Ihnen schließlich als Anerkennung die netzwerkeigene Präventionsplakette.

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time4teen
time4teen.de ist eine Internetplattform der Polizei.

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graffiti-info.de bietet Informationen für Sprayer, Eltern, Lehrer und Geschädigte. Regionale Anbieter ergänzen das Angebot mit Informationen aus verschiedenen Städten.

Behörden und kriminal- präventive Initiativen können sich im internen Bereich an einem bundesweiten Erfahrungsaustausch beteiligen.

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Buchtipp: Graffiti - Problem oder Kultur

Graffiti ist überall. Von den einen als Kunst gepriesen, von anderen als Vandalismus gebrandmarkt, vermitteln Graffiti vor allem das Lebens- gefühl der Hip Hop-Generation.

Angela Schmidt, Mitinitiatorin eines Projektes zur Schadensregulierung, und Michael Irion, PR-Berater, erzählen mitreißend und einfühlsam die Geschichte einer Dortmunder Graffiti-Crew. Erstmals kommen in diesem Buch alle Betroffenen zu Wort:

  • Jugendliche Sprayer geben Auskunft über das Innenleben der Szene.

  • Ratlose Eltern und Pädagogen schildern ihr Unvermögen, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

  • Juristen und Polizeibeamte berichten vom alltäglichen Umgang mit Graffiti-Straftätern.

  • Resignierte Geschädigte geben ihrer Hoffnung auf Wiedergutmachung Ausdruck.

"Graffiti - Problem oder Kultur" stellt konkrete Handlungsmodelle zur Schadensbegrenzung und Schadensbeseitigung vor - sowohl für Eltern wie für Sozialarbeiter, Juristen, Polizeibeamte und die Geschädigten.

Graffiti - Problem oder Kultur
Modelle zur Verständigung
Geschädigte - Sprayer - Behörden
ISBN: 3-89530-051-9
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Pressearchiv
Ältere Meldungen der OPSG

Herzlich willkommen im OPSG-Pressearchiv!

Ältere Meldungen der OPSG halten wir hier im Pressearchiv bereit.

Ausstellung: "Farben der Strasse" wollen die Wohnzimmer erobern!
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr präsentieren die Jugendkunstschule des PinkPop e.V. und das Jugendkulturzentrum Scheune in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Ibbenbüren die zweite Ausstellung "Farben der Strasse".

Vor Zwei Wochen war das zweite Künstlertreffen. Hier trafen sich die beteiligten Künstler Stephan Kuper, Annabelle Kremer, Mario Kappel und Jochen Cosse mit dem Helferteam, um gemeinsam mit der Projektleiterin Alwina Koop und Christian Borchert letzte organisatorische Details durchzusprechen und die Fertigung des Eröffnungsbildes zu planen.

"Das Ergebnis kann sich blicken lassen", teilten die Organisatoren mit. Das Eröffnungsbild erstreckt sich über sechs Quadratmeter Leinwandfläche.

In der Woche vom 14. bis 19.Oktober werden die Ergebnisse der künstlerischen Arbeiten in der Alten Honigfabrik in der Klosterstrasse in Ibbenbüren zu sehen sein. Charakteristisch für diese Ausstellung sei die Vielfalt verschiedener Stile und Arbeitsmethoden seitens der Künstler.

Ziel der Ausstellung ist es, die Entwicklung der Jugenkulturfacette "Graffiti" zu einer ernst zu nehmenden professionellen Kunstform aufzuzeigen und somit der so genannten "Strassenkunst" die Chance zu geben, sich als wohnzimmertauglich zu beweisen. Weiter soll dieses Projekt Künstlern eine Möglichkeit bieten, sich zu verwirklichen und langfristig einen Beitrag zur Errichtung legaler Sprühflächen leisten.

Für alle Interessen ist die Ausstellung vom 14. bis 19. Oktober täglich von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Vernissage ist am 14.Oktober um 11:00 Uhr. DER EINTRITT IST FREI.

"Ich würde mich freuen viele Leute aus Münster begrüßen zu dürfen und eine eventuelle Wiederholung dieses Projektes in Münster arrangieren zu können". (Annabelle Kremer/Münster)

"Auch mal andere Wege gehen…" | 28.09.2007
Münster (ots) - Unter diesem Motto versucht die Ordnungspartnerschaft Graffiti (OPSG) in Münster Gebäudeflächen zu finden, auf denen mit Einwilligung des Eigentümers Graffitis gesprüht werden dürfen.

An der Euler Straße konnte nun die Firma Rebholz für dieses Projekt gewonnen werden. Nachdem Graffiti-Sprayer vereinbarungsgemäß ein angrenzendes, verklinkertes Bürogebäude von Graffitischriftzeichen gereinigt und sich zudem auch verpflichtet haben, dies künftig sauber zu halten, konnte heute die Längsseite einer großen Werkhalle durch Herrn Manfred Butmann, Fa. Rebholz, und den Leiter der Ordnungspartnerschaft Graffiti, Herrn Kriminaldirektor Martin Mester, für die Graffitiszene zur Gestaltung freigegeben werden.

Die OPSG im Scheinwerferlicht des WDR | 26.09.2007
Aufnahmen des WDREin wesentlicher Eckpfeiler des Handlungskonzeptes der OPSG sind zielgruppenorientierte Präventionsprojekte, die sich auch an Jugendliche richten.

Dazu zählen seit Jahren auch Projekte, bei denen Jugendliche erlaubt Flächen mit Graffiti bemalen können. Mit diesem abgerundeten Konzept, zu dem unter anderem auch eine konsequente Strafverfolgung und die rasche Entfernung illegaler Graffiti gehört, erhielt die OPSG im Jahre 2003 den Landespreis für Innere Sicherheit in NRW, weil durch das Konzept Straftaten und Sachschäden deutlich eingedämmt werden konnten.

Der WDR besuchte am 25.09.2007 die OPSG und filmte eine legale Sprayaktion, bei der der legale Sprayer Björn Schulz aus Münster der Protagonist war. Die Aufnahmen, die an der Brücke des Dortmund-Ems-Kanals an der B51 entstanden, wurden im WDR Münsterlandmagazin am 26.09.2007 gesendet.

Interview mit dem Leiter der OPSG - Martin Mester | 13.09.2007
Martin MesterWir führten ein Interview mit dem neuen Leiter der Ordnungspartnerschaft Graffiti in Münster, Herrn Mester.

Der bisherige Leiter der OPSG, Herr Engels, ist seit August 2007 als Dozent im Fachbereich Kriminalistik/Kriminologie an der Fachhochschule Münster tätig.

Herr Kriminaldirektor Martin Mester ist sein Nachfolger als Leiter der Kriminalinspektion 1 beim Polizeipräsidium Münster. In dieser Kriminalinspektion werden u. a. auch Graffitidelikte bearbeitet.

Münster (ots) Durchsuchungsaktion im Graffitibereich | 05.09.2007
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, des Polizeipräsidiums Münster und der Bundespolizei

Seit dem Jahr 2004 bis 2007 registrierte die Polizei eine Vielzahl von Straftaten Sachbeschädigung durch Graffiti. Diese Straftaten wurden durch drei Sprayergruppen bzw. durch bestimmte Einzeltäter begangen. Zu einem nicht unerheblichen Teil waren Züge der Deutschen Bahn und Brückenbauwerke der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ziel nächtlicher Sachbeschädigungen.

Nach erster Bewertung sind diese Graffitisprayer für ca. 1300 Straftaten mit einem Gesamtsachschaden von ca. 750.000 EURO verantwortlich. Die Tatverdächtigen sind zum Teil in Sprayergruppen sog. CREWS organisiert. Durch diesen Zusammenschluss mehrerer Sprayer wird arbeitsteilig eine Straftat verübt. Während die einen sprühen, stehen die anderen Beteiligten Schmiere und warnen vor der herannahenden Polizei bzw. vor wachsamen Passanten.

Im Sommer 2006 wurden 3 männliche Personen im Alter von 18, 19 und 22 Jahren aus Altenberge in Münster auf frischer Tat festgenommen. Intensive Ermittlungen führten in der Folge dazu, dass weitere Tatverdächtige ermittelt und identifiziert wurden. Diesen Tatverdächtigen konnten umfangreiche Sachbeschädigungen durch Graffiti zugeordnet werden. Um die bisher bekannten Gruppenstrukturen aufzuhellen und weitere Straftaten aufzuklären wurden am 15.Mai 2007 zunächst neun Wohnungen von Graffitisprayern durchsucht.

Heute, Mittwoch, 05.09.2007 wurden erneut auf Grund vorangegangener Ermittlungen weitere 7 Wohnungen von Tatverdächtigen im Alter von 20 bis 25 Jahren durchsucht. Darunter auch eine Wohnung in Altenberge. Es wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Alle ermittelten Sprayer haben bereits eine langjährige Karriere hinter sich. Zum Teil sind sie bereits mehrfach polizeilich wegen gleicher Delikte in Erscheinung getreten.

An den Durchsuchungen waren sowohl Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Münster, der Wasserschutzpolizei, den umliegenden Kreispolizeibehörden Warendorf und Steinfurt und des Polizeipräsidiums Münster beteiligt. Die Ermittlungen werden von einer gemeinsamen Ermittlungskommission der Bundespolizeiinspektion und des Polizeipräsidiums Münster geführt, die ein wichtiger Bestandteil der Ordnungspartnerschaft Graffiti ist. Diese Ordnungspartnerschaft hat sich seit 2001 zum Ziel gesetzt, die Anzahl dieser Straftaten, insbesondere aber auch die damit einhergehenden hohen Sachschäden durch illegales Graffiti im Stadtgebiet zu verringern.

Illegale Graffiti haben keine Chance | 09.07.2007
Graffiti haben keine ChanceStadt setzt Graffiti-Koordinator ein / Merkblatt mit Tipps zur Reinigung

(SMS) Wenn der Obermeister der Malerinnung Ralf Pohlmann oder sein Kollege Wolfgang Weiß unter freiem Himmel zur Spritzpistole greifen, wollen sie keine Farbe an die Wände bringen – im Gegenteil, als Mitglieder der Ordnungspartnerschaft Graffiti wollen sie illegale Abbildungen schonend und umweltgerecht entfernen. Mitstreiter in der Ordnungspartnerschaft sind – neben anderen - Polizei und Staatsanwaltschaft und der eigens von der Stadt Münster eingesetzte Graffiti-Koordinator Frank Ahlmann.

Ziel der Partnerschaft ist es, der Szene legale Flächen für Graffiti anzubieten und gleichzeitig über die Folgen des unerlaubten Sprayens aufzuklären. Denn wer erwischt wird, hat mit erheblichen Konsequenzen zu rechnen. Es drohen Geldbußen, bei Wiederholungstätern sind sogar Haftstrafen möglich und die Besitzer der besprühten Mauern können 30 Jahre lang Schadenersatz fordern. Außerdem sorgen Hausbesitzer sehr schnell dafür, dass die so genannten Tags wieder verschwinden.

Auch wenn die Graffiti in jüngster Zeit größer geworden sind, ist es für Fachleute kein Problem sie zu entfernen. Wer selbst Abhilfe schaffen möchte, erhält ein Merkblatt und Tipps beim Tiefbauamt der Stadt.

Foto: Christoph Theile vom Polizeipräsidium Münster und Frank Ahlmann, Graffiti-Koordinator der Stadt, lassen sich von Ralf Pohlmann (v.r.) Methoden der Graffiti-Reinigung zeigen. - Foto: Presseamt Stadt Münster

Fläche für legale Graffiti wird geprüft | 20.03.2007

Die Ordnungspartnerschaft Graffiti setzt sich neben der konsequenten Strafverfolgung auch präventiv mit den Belangen der Sprayer auseinander. Seit jeher besteht der Wunsch der Szene , sich legal und ohne Verfolgungsdruck der kreativen Gestaltung von Buchstaben hinzugeben, nur die Anzahl der legalen Flächen in Münster ist rar.

Das rief die Initiative der Ordnungspartnerschaft auf den Plan, die eine metallverarbeitende Firma an der Eulerstraße für ein neues Projekt gewinnen konnte. Die Firma besitzt an der Eulerstraße eine ca. 100 Meter lange Werkshalle mit einem angrenzenden Bürotrakt. Dieser ist in der Vergangenheit immer wieder mit illegalen Graffitischriftzeichen besprüht worden. Nun haben sich jugendliche Sprayer bereit erklärt, den verklinkerten Bürotrakt von aufgesprühter Farbe zu reinigen und in Zukunft dafür Sorge tragen, das neue aufgemalte Schriftzüge schnell wieder entfernt werden.

Vor einer Freigabe der Wand müssen noch Reinigungsarbeiten abgeschlossen werden! Das o.K. für die Freigabe wird erst nach Abstimmung zwischen dem Jugendamt und der Polizei erfolgen.

Das Unternehmen stellt künftig die Außenwand der Werkhalle für die Sprayer zur Verfügung. Diese kann dann ohne Vorgabe von ihnen gestaltet werden. Sollte dieses Konzept erfolgreich sein, könnte es als Vorbild für andere Bereiche der Stadt dienen.

Bild v.l.: Herr Gleitz ( Jugendamt ) Herr Lenke, Herr Sippel (Polizei Münster) , Herr Ahlmann (Ordnungsamt) Herr Engels (Leiter der OPSG) Herr Butmann (Fa. Rebholz) , Herr Theile (Geschäftsführer der OPSG)

Illegale Graffiti sind ein teures Vergnügen

Illegale Graffiti verursachen Schäden in Millionenhöhe und sind strafbar. Die Polizei startet eine bundesweite Kampagne zur Vorbeugung illegaler Graffiti. Mit speziellen Medien wendet sie sich an alle Beteiligten: Geschädigte, Eltern und Jugendliche.

Die meist jugendlichen Sprayer sind sich über die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen ihres verbotenen Hobbys oft nicht im Klaren. Fakt ist:

  • illegale Graffiti sind Sachbeschädigungen,
  • der Verursacher macht sich schadenersatzpflichtig
  • und er wird strafrechtlich verfolgt.

Wer mit 16 Jahren beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr, bis zu seinem 46. Lebensjahr für den von ihm verursachten Schaden zur Kasse gebeten zu werden. Denn so lange gelten die zivilrechtlichen Ansprüche des Geschädigten gegenüber dem Täter. Wird nur ein einzelner Täter aus einer Gruppe von Sprayern überführt, haftet er zudem für den gesamten Schaden.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie im Internet.

Sprayer auf frischer Tat festgenommen | 05.03.2007
Durch eine konzertierte Aktion konnte am Freitag (2. März) gegen 23:45 Uhr ein Graffiti-Sprayer gefasst werden. Der 22-jährige Mann aus Münster war von der Polizei beobachtet worden, wie er an einer Brücke in der Nähe des Hohen Heckenweges sprühte. Als er die Beamten erkannte, flüchtete er zu Fuß. Mit mittlerweile zwei Streifenwagenbesatzungen wurde zu Fuß die Verfolgung aufgenommen.

Während seiner Flucht warf er seinen mit Spraydosen prall gefüllten Rucksack weg. Durch eine konzertierte Aktion konnte dann der junge Mann nach etlichen hundert Metern und mehreren Versuchen die Beamten zu überlisten gefasst werden. Gegen den Sprüher wurde eine Strafanzeige erstattet.

Reue zahlte sich aus | 25.06.06
Zwei junge Männer beseitigten ihre Graffiti selbst

Am frühen Dienstagabend, (13.06.2006), gegen 19:00 Uhr, wurden ein 16-jähriger und ein 18-jähriger Billerbecker von einem Zeugen beobachtet, wie sie ein Wartehäuschen auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Münster mit Graffiti besprühten. Die vom Zeugen benachrichtigten Bundespolizisten nahmen daraufhin beide Männer fest.

Die jungen Männer zeigten sich geständig und reumütig. Beide entschuldigten sich persönlich bei der zuständigen Leitung des Bahnhofsmanagement Münster und baten darum, die Verunreinigung selbst beseitigen zu dürfen. Das Bahnhofsmanagement Münster stimmte diesem Wunsch zu.

Eine Woche später setzten sie nun ihr Vorhaben in die Tat um. Mit Farbeimer und Pinsel bewaffnet beseitigten sie unter der strengen Aufsicht der Mutter des 16-Jährigen ihre illegalen Graffiti. Die Deutsche Bahn AG verzichtet daraufhin auf die Stellung eines Strafantrages.

Partnerschaft um ein Jahr verlängert | 28. April 2006
Münster - Die Ermittlungen bei Sachbeschädigungen durch Graffiti werden seit drei Jahren zentral unter dem Dach des Polizeipräsidiums Münster geführt. "Ein Modell, das sich in Münster bewährt hat", so der Leiter der Polizeiinspektion der Bundespolizei, Erster Polizeihauptkommissar Werner Jacobs.

"Durch die Bündelung der Kompetenzen und des Fachwissens in einer zentralen Sachbearbeitung der beiden Behörden konnten Tatserien im Stadtgebiet Münster und im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei sowie benachbarter Polizeibehörden schneller und effektiver aufgeklärt werden", so der Leiter der Ordnungspartnerschaft, Polizeioberrat Thomas Eder.

So konnte beispielsweise Anfang Januar ein 21-jähriger Mann auf frischer Tat gefasst und eine umfangreiche Tatserie von ihm in Hannover aufgeklärt werden. Allein im Jahr 2005 wurden in Münster 13 Tatverdächtige ermittelt, die einen Gesamtschaden von ca. 90 000 Euro verursacht haben.

Quelle: Westline.de / Münstersche Zeitung

Eine Erlebniswelt für Kinder und Erwachsene | 10.11.2005
Björn Schulz, Robert Matzke und Erol Taskoparan sind ein starkes Team. Ihre Graffiti-Kunst ist den Mitarbeitern des Sternkindergartens aufgefallen - sie buchten die drei Künstler für die Außengestaltung des Kindergartens. Auf 60 qm zauberten die Sprayer innerhalb von drei Tagen eine visuelle Erlebniswelt für Kinder und Erwachsene. Auch Anwohner der Sternstraße waren beeindruckt von der Kunst aus der Dose. Wer sich auf die Suche macht, findet das Graffiti in der Sternstraße 8-10.
Aktion der OPSG: „Gemeinsam für ein schönes Münster!“ | 18.08.2005
Ein Linienbus mit dem Außendesign eines großen Puzzles wird in den nächsten zwölf Monaten zum Stadtbild von Münster gehören. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein schönes Münster!“ ist der Bus durch die Ordnungspartnerschaft Graffiti gestaltet worden. Die Puzzleteilchen repräsentieren die breit angelegte Arbeit der Ordnungspartnerschaft, bei der die einzelnen Elemente ineinander greifen. Die Ordnungspartnerschaft bietet Hilfe für Geschädigte an, sucht den Dialog mit den Sprayern und unterstützt legale Graffiti. In Zusammenarbeit zwischen dem Polizeipräsidium und der Bundespolizei werden in der Ermittlungskommission Graffiti Sachbeschädigungen konsequent verfolgt. Einsichtigen Straftätern wird aber auch Hilfestellung gegeben zur Abkehr von den illegalen Aktivitäten und zur Wiedergutmachung. Der Erfolg der vielen aufeinander abgestimmten Projekte zeigt sich darin, dass seit 2002 die illegalen Graffiti in Münster auf die Hälfte reduziert wurden und die Schadenssumme sogar auf ein Drittel gesunken ist.

Die Ordnungspartnerschaft bittet angesichts der Erfolge nunmehr alle Hausbesitzer „gemeinsam für ein schönes Münster“ die Fassaden ihrer Immobilien zu reinigen. Die Erfahrung zeigt, dass zeitnah gereinigte Flächen häufig von weiteren Graffiti verschont bleiben, während zu illegalen Graffiti schnell weitere hinzu kommen.

Am Donnerstag dem 18.08.05 wurde der Bus auf dem Prinzipalmarkt vor dem Rathaus der Stadt Münster der Presse vorgestellt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Leiter der Ordnungspartnerschaft, Herrn Polizeioberrat Eder, fuhr der Bus zu einem gelungenen Projekt für eine Fassadenreinigung und zu einem herausragenden legalen Graffiti.

Kurzer Ausflug in die illegale Graffitiszene | 27.07.2005
Am 18.07.2005 wurde ein 15-jähriger Schüler durch die Polizei angehalten und kontrolliert. Bei dieser Kontrolle wurden silberne Farbspuren an seinen Händen festgestellt.

Da man zu diesem Zeitpunkt nur die "Vermutung" hatte, dass der junge Mann für illegale Graffiti im Stadtgebiet in Frage kommen würde, wurde er zunächst nach Hause entlassen.

Die Informationen über die Kontrolle wurde den Beamten der EK Graffiti zugeleitet. Aus dieser zusätzlichen Information konnte ein Anfangsverdacht hergeleitet werden, der sich im Zuge der Ermittlungen gegen den Schüler erhärtete.

Insgesamt wurden 19 Tatorte festgestellt, an denen der junge Künstler seine Signaturen sprühte. Sofern er nicht selber seine Farbspuren entfernt, wird er sich mit einem Sachschaden von ca. 5.000 EURO auseinandersetzen müssen. Die Tatorte lagen überwiegend im Kreuzviertel und Centrum – Nord.

Glück im Unglück hatte der junge Künstler, weil die Polizei seine kreative Phase auf 14 Tage begrenzen konnte.

In seiner Vernehmung sagte er: „Ich bin froh jetzt erwischt worden zu sein. Ich hätte ganz bestimmt weiter gesprüht und dann noch mehr Schaden angerichtet.“ Er wird sich in den kommenden Tagen und Wochen mit den Geschädigten in Verbindung setzten und versuchen den angerichteten Sachschaden wieder gut zu machen.

Sprayer muss in Dauerarrest | 18.07.2005
Das Amtsgericht Münster verurteilte nun einen 20jährigen Graffiti-Sprayer zu zwei Wochen Dauerarrest. Zudem muss der junge Mann 90 Sozialstunden ableisten.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Sprayer insgesamt 39 Sachbeschädigungen durch Graffiti auf Bahnanlagen und im Stadtgebiet begangen hatte.

Schärferes Gesetz gegen illegale Graffiti | 08.07.2005

Der Bundesrat hat in seiner 813. Sitzung am 8. Juli 2005 ein Strafrechtsänderungsgesetz zur Sachbeschädigung beschlossen. Mit der Neuregelung werden die Vorschriften der Sachbeschädigung (§ 303 StGB) und der gemeinschädlichen Sachbeschädigung (§ 304 StGB) jeweils um eine neue Tathandlung ergänzt, die auf die unbefugte nicht nur unerhebliche und nicht nur vorübergehende Veränderung des Erscheinungsbildes einer Sache abstellt, wie es bei Graffiti der Fall ist. Damit entfällt künftig in Strafprozessen die gutachterliche Feststellung einer Substanzverletzung bei der beschädigten Sache. Der WISSENSCHAFTLICHE DIENST DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES bietet weitere Informationen zum Gesetz.

Unabhängig von dieser Gesetzesänderung bleibt die zivilrechtliche Schadenshaftung. Der Sprayer haftet für den verursachten Schaden und ggf. auch für die Rechtsanwaltskosten der Geschädigten. Geschädigte können einen Schuldtitel beim Amtsgericht erwirken, der die Einforderung der Kosten bis zu 30 Jahre ermöglicht.

Diejenigen, die im jugendlichen Übermut Hauswände mit ihren Namenskürzeln bemalen, werden auch im Erwachsenenalter schwer belastet. Der Arbeitslohn kann gepfändet werden und Kredite bei den Banken können bei einer hohen Schuldenbelastung abgelehnt werden. Der Traum junger Menschen vom ersten Auto und einer eigenen Wohnung rücken damit in weite Ferne.

Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt | 05.07.2005
- 22-Jähriger auf Bahngebiet erwischt -

Im Rahmen eines Sondereinsatzes beobachteten Beamte der Bundespolizei (BPOL) am 02.07.2005 einen 22-jährigen Hannoveraner auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Münster, wie er eine mitgeführte Tasche hinter einer Plakatwand deponierte. Bei Erkennen der eingesetzten Kräfte flüchtete er, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt werden. Die Bundespolizisten stellten fest, dass ein Reisezugwagen mit Farbe besprüht worden war. Bei einer Nachschau fanden sie die Tasche mit umfangreichen und beweiswichtigen Graffitiuntensilien. Mit den vorgefundenen Tatsachen konfrontiert, gab der Beschuldigte schließlich die Sachbeschädigung zu. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 1000 Euro.

Auf Grund der vorgefundenen „Tags“, die so genannte Visitenkarte eines Sprayers, konnten dem 22-Jährigen weitere Taten im Raum Hannover nachgewiesen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Täter ermittelt - € 51.500 Sachschaden | 28.04.2005
Bereits am 04.12.2004 wurden drei Graffitisprayer ( 17 bis 18 Jahre alt ) auf frischer Tat festgenommen. Sie haben im Laufe der Nacht drei Hausfassaden mit ihren Graffitisignaturen besprüht.

Nach umfassenden Ermittlungen der Ermittlungskommission konnten den Tatverdächtigen 80 Straftaten im Bereich Münster zugeordnet werden. Durch diese Sachbeschädigungen ist ein Gesamtschaden von 51.500 EURO entstanden.

Nach Abgleich in einer landesweit recherchierbaren Bilddatenbank wurden identische Sprayersignaturen in Warendorf und Telgte festgestellt. Auch diese Sachbeschädigungen wurden von den Münsteraner Jugendlichen begangen.

Neben strafrechtlichen Konsequenzen kommen auf die jungen Graffitisprayer nun empfindliche zivilrechtliche Forderungen der geschädigten Hausbesitzer zu.

Graffiti-Projekt: Gestaltung der Stromkästen auf der Marktallee in Hiltrup | 20.04.2005
Im Rahmen der Hiltruper Kulturwoche wurden vom Graffiti-Projekt in Hiltrup die Stromkästen auf der Marktallee in Hiltrup künstlerisch gestaltet. Die ca. 20 Kästen waren verschmutzt; grau und wurden immer wieder als "illegale" Werbeträger missbraucht. Durch die Graffitigestaltung erhofft man sich, dass die Stromkästen nicht mehr als Plakatfläche zur Verfügung stehen.

Die beiden Graffitikünstler Robert Matzke und Björn Schulz hatten sich als Konzept eine Kurzgeschichte überlegt, die sie auf den Stromkästen verwirklichen wollten.

Am ersten Stromkasten Marktallee/Westfalenstraße erwacht ein Hund in Schlafmütze aus tiefstem Schlaf. Die Abenteuer, die er nun bei seiner Suchaktion nach seinem verlorenen Knochen erlebt, sind auf den folgenden Stromkästen zu sehen. Am Ende der Marktallee an der Kreuzung Osttor/Glasuritstraße findet der Hund seinen Knochen wohlbehütet unter seinem Kopfkissen, wo er die ganze Zeit gelegen hatte.

Die Idee der gestalterischen Umsetzung entspringt einem Kinderbuch, dass von Robert Matzke illustriert wird und in dem ähnliche Bilder wie die Darstellungen auf den Stromkästen zu sehen sind. Der letzte Feinschliff der Bilder wird in den nächsten Tagen realisiert.

Finanziell unterstützt wurde die Realisierung des Projekts aus Mitteln der Bezirksvertretung Hiltrup für Aktivitäten im Bereich: Verschönerungen des Ortsbildes.

Die Gestaltung der Stromkästen wurde durch das Graffiti-Projekt Hiltrup der Stadt Münster vermittelt und betreut.

Zu dumm: "Kamikaze-Videos" vom Sprayer | 14. 01. 2005
Durch eine gemeinsame Ermittlungsarbeit der Polizei Osnabrück und der Bundesgrenzschutzinspektion Münster konnten drei GraffitiStraftaten von Juli und August vorigen Jahres aufgeklärt werden, die auf Bahngebiet begangen wurden.

Abgestellte Reisezugwagen in den Bahnhöfen Münster und Osnabrück waren großflächig nach Graffitiart verunreinigt worden. Hierbei wurde ein Gesamtschaden von 12.000 Euro verursacht.

Im Bereich der Polizei Osnabrück wurden mehrere Sachbeschädigungen durch Graffiti bearbeitet, die ebenfalls den festgestellten Tatverdächtigen zugeordnet werden können. Der Sprayer hatte seine Visitenkarte in Form von TAG´s (Signaturen) auf den Graffitis hinterlassen.

Anhand dieser gesprühten Hinterlassenschaft konnte ein 22-Jähriger ermittelt werden, der der Polizei bereits einschlägig bekannt ist.

Auf richterliche Anordnung wurde die Wohnung des jungen Mannes durchsucht. Die Ermittler wurden fündig und beschlagnahmten umfangreiches und beweiswichtiges Material. Dazu gehören unter anderem so genannte " Kamikaze-Videos," die den Sprayer bei seinen illegalen Sprühaktionen zeigen. Die Beweisführung dürfte damit ein Leichtes sein.

Quelle: Westline/Münstersche Zeitung

Graffiti für einen guten Zweck | 17.11.2004
Am Mittwochnachmittag (17.11.2004) haben vier junge Graffiti-Künstler dem Polizeipräsidium Münster 150,- Euro für eine Stiftung (Hinterbliebene von im Dienst getöteter Polizeibeamte) gespendet. Das Geld stammt aus dem Verkauf von auf Leinwand gesprühten Kunstwerken.

Das Bild zeigt: Kriminalhauptkommissar Rüdiger Sippel, John, Max, Bennet, Florian, Bernhard Gleitz von der Jugendgerichtshilfe und Krimminaloberkommissar Peter Lenke von der EK Graffiti.

Graffiti im Innenhof des Polizeipräsidiums Münster | 18.09.2004
Das Polizeipräsidium Münster lud am 18. September 2004 zum Tag der offenen Tür 2004 ein. Im Rahmen eines vielfältigen Aktionsprogramms präsentierte sich auch die Ordnungspartnerschaft Graffiti und informierte die interessierten Besucher auf dem Gelände des Polizeipräsidiums am Friesenring.

Auch das Amt für Kinder, Jugendliche und Familie bot hier Informationen an. Jugendliche sprühten Graffiti auf Leinwänden. Die Bilder konnten durch die Besucher zugunsten der NRW-Polizeistiftung gekauft werden. Die Polizeistiftung unterstützt Hinterbliebene von im Dienst getöteten Polizeibeamtinnen und Beamten.

Ein Anti-Vandalismusprojekt wurde durch die Stadtwerke Münster vorgestellt. Die Stadtwerke Münster sind Partner der OPSG.

OPSG - Graffiti-Aktionstag in der Windhorststraße | 18.09.2004
- Wandgestaltungsprojekt in der Windhorststraße -

Jahrelang bot die Hauswand eines Geschäftshauses in der Windhorststraße dem Vorbeigehenden ein unschönes Bild. Doch damit ist jetzt Schluss. Eine Auftragsarbeit des Hauseigentümers ermöglicht zwei Graffitsprayern eine Hauswand zu bemalen - und zwar nicht mit illegalen „tags and styles“ sondern ganz legal nach den Wünschen des Auftragsgebers.

„Die Wandfläche hier mitten in der Innenstadt musste dringend ein anderes angenehmes Outfit erhalten“, so Achim Schreiber, Graffitibeauftragter der Stadt Münster, der erfolgreich das Münsterkonzept „Graffiti“ mit Initiativen, Konzepten und Projekten umsetzt und auch für diese Maßnahme die Fäden im Hintergrund gezogen hat.

Winfried Wichtrup, Dipl. Sozialarbeiter vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, ist bei allen Projekten mit beteiligt. Er hat den Kontakt zur Szene und versucht mit seinem Projekt-Hiltrup, Graffiti in legale Bahnen zu lenken. „Ruhm“ und „Respekt“ können sich Sprayer auch auf diese Art verschaffen“, versucht er immer wieder den Jugendlichen deutlich zu machen.

Hermann Meyersick, von Münster-Marketing, kommt diese Maßnahme natürlich entgegen. „Gerade in unmittelbarer Nähe der zukünftigen Münster-Arkaden ist es wichtig, dass die Besucher der Stadt ein freundliches, einladendes Stadtbild erhalten“, begrüßt er die Wandgestaltung und lobt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Gestaltung des Gebäudes soll in den nächsten Tagen abgeschlosssen sein. Parallel zu der "Graffiti-Auftragsarbeit" informierte die OPSG am 18.09.2004 in der Windhorststraße alle interessierten Bürger über Handlungsmöglichkeiten zum Schutz vor illegalen Graffiti. Jugendliche konnten sich über legale Graffiti-Projekte in Münster informieren.

Signatur wurde Münsteraner Sprayer zum Verhängnis | 31.08.2004
Ein ganz besonders „dicker Fisch“ aus der Graffiti-Szene ging Zivilbeamten der Polizei Anfang des Jahres im Berliner U-Bahnhof ins Netz. Ein 20-jähriger Mann konnte nach einer Sprayaktion auf frischer Tat festgenommen werden. Neben erheblichen Beweismaterialien wie Spraydosen, Skizzen Fotos etc, stellten die Beamten bei dem Mann eine Videokamera mit Filmmaterial fest. Zweifelsfrei konnte nachgewiesen werden, dass er der Urheber einer bestimmten Sprayersignatur ist.

Bei dem 20-Jährigen, der häufig seinen Wohnsitz wechselt und kurzzeitig in Münster gemeldet war, wurde durch die gemeinsame Ermittlungskommission der Polizei und des BGS Münster die Wohnung nach weiteren Beweismitteln durchsucht. Die Beamten wurden fündig und konnten weitere Skizzen sicherstellen, die eindeutig seinen verwendeten Schriftzug aufwiesen.

Eine umfangreiche und zeitaufwändige Auswertung der zurückliegenden Graffitistraftaten in Münster ergab, dass seine Signatur in den Jahren 2001 bis 2004 in nachweislich 57 Fällen im Bereich der Deutschen Bahn AG und im Stadtgebiet Münster mit einer Schadenshöhe von 217.944,-- Euro aufgetreten ist. Sie kann dem 20-jährigen Beschuldigten zweifelsfrei zugeordnet werden. Unter der drückenden Beweislast gab er schließlich die Taten zu.
Der Tatverdächtige muss mit straf- u. zivilrechtlichen Folgen rechnen. Für die Schadensbeseitigung kann bis zu 30 Jahren der Arbeitslohn bis in Höhe des Sozialhilfesatzes gepfändet werden.

Graffiti auf Zügen werden umgehend entfernt
- Neues Verfahren in der Anwendung -

In Westfalen werden Graffiti von den Zügen der Deutschen Bahn AG durch einen mobilen Reinigungstrupp innerhalb von 24 Stunden entfernt - besprühte Züge werden nicht eingesetzt. Ausnahmen dieses Verfahrens kommen nur für Züge in Betracht, dessen Lack durch die wiederholte Entfernung angegriffen wurde und eine Neulackierung fällig ist.

In einem neuen Verfahren werden in Münster Graffiti auf Zügen gekennzeichnet. Dieses Verfahren bietet den Beamten der Bundespolizei bessere Möglichkeiten für eine Recherche vor Ort. Auch die mobilen Reinigungstrupps erkennen sofort, welche Graffiti durch die Bundespolizei bereits dokumentiert und der gemeinsamen Ermittlungsgruppe für die weiteren Ermittlungen zugeführt wurden.

Sowohl die Ermittlungsarbeit, als auch die Arbeitsabläufe für die umgehende Entfernung von Graffiti auf den Zügen der Deutschen Bahn AG wurden durch dieses Verfahren optimiert.

„Die beharrliche und rasche Entfernung gilt als ein Erfolgskonzept bei der Verhinderung von illegalen Graffiti. Nur dort wo Graffiti lange sichtbar bleiben, folgen schnell weitere Bemalungen“, weiß Werner Janning, Pressebeauftragter der Bundespolizei in Münster.

copyright: OPSG Münster